Der Turmfall – Ursprung der Neuzeit
Vor dem Turmfall lebten die Menschen in einer Ära grenzenloser Vernetzung. Ein Netzwerk von gigantischen Türmen – die Türme der Musen – waren Dreh- und Angelpunkt dieser Welt.
Die Türme standen nicht nur als Bauwerk aus Eisen und Stahl, sondern beherbergte das Herz der globalen Verbindung, ein System aus Knotenpunkten, Strahlen und Spiegeln, das alle Staaten miteinander vernetzte. Informationen, Befehle, Handel, selbst Kriegsführung – alles lief über die Türme.
Doch was als Fortschritt begann, endete in Abhängigkeit. Als die Türme fielen, stürzte die Welt ins Chaos.
Das Ereignis:
Niemand weiß, ob es Sabotage, Krieg oder ein innerer Fehler war. Manche sprechen von einem Angriff „aus den Schatten jenseits des Himmels“, andere von einem Opferakt, den ein Kult im Verborgenen vollzog. Die Türme stürzten an einem einzigen Tag – brennend, splitternd, ein Beben, das über den ganzen Kontinent lief.
Die Folgen:
- Die Netze brachen zusammen. Staaten, die sich an die Türme klammerten, verloren ihre Verbindung zu Wissen, Technologie und Handel.
- Isolation begann: Jeder Staat, jede Stadt, jede kleine Gemeinschaft musste wieder auf sich selbst vertrauen.
- Alte Feindschaften brachen auf, denn die Puffer der Vernetzung fielen weg. Kriege wurden persönlicher, brutaler, weil es keine ferne „Ordnungsmacht“ mehr gab.
- In vielen Kulturen entstand die Überzeugung: Die Türme waren Mahnmale des Hochmuts. Sein Fall war Strafe für die Vermessenheit der Menschheit.

